Die besten Kaffeebecher to Go – Mehrweg statt Einweg

By |2020-02-10T10:55:11+01:00Aktualisiert am 10.02.2020|Allgemein, Nachhaltig Leben, Produktvorstellung, Zero Waste|0 Comments

Kaffee ist das beliebteste Getränk in Deutschland und so gehören Coffee to go Becher für viele von uns auch zum Alltag. Die wenigsten sind sich aber bewusst, welche wachsende Bedrohung der Einwegbecher für unsere Umwelt darstellt. Einmal genutzt landen die schwer recycelbaren Becher samt Deckel im Müll, auf Straßen oder in Parks.

Allein in Deutschland werden 2,8 Milliarden Einwegbecher pro Jahr für Heißgetränke wie Kaffee verbraucht, das macht ca. 7,6 Millionen Becher täglich und 32.000 pro Stunde.

Es gibt glücklicherweise umweltfreundliche Alternativen zu den Einweg-Bechern, sodass ihr ohne schlechtes Gewissen weiterhin euren Kaffee unterwegs genießen könnt.

Welche Kaffeebecher das sind und warum ihr besser Kaffeebecher aus Bambus meiden solltet, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Dabei gehen wir auch auf die unterschiedlichen Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien wie Glas, Porzellan, Bambus, Edelstahl und Kunststoff ein.

1 Becher- 3 Bestandteile

Auf den ersten Blick scheint der typische Coffee to go-Becher aus Pappe zu sein, auf der bestenfalls sogar ein Nachhaltigkeitszertifikat zu sehen ist. In Wirklichkeit ist die Innenseite des Bechers jedoch mit Polyethylen beschichtet, was die Pappe vor dem Durchweichen schützt und dem Behälter wärmeisolierende Eigenschaften verleiht. Diese Kunststoffschicht lässt sich nur sehr langsam abbauen und recyceln, da sie sich nicht so einfach auflösen lässt wie herkömmliche Pappe. So gelangen am Ende die übriggebliebenen Mikroplastikpartikel ins Grundwasser und somit in unsere Nahrungskette.

Ein weiterer Plastikbestandteil ist der Deckel, der den Becher verschließen und den Kaffee am Überschwappen hindern soll. Allein für die Produktion dieser Deckel werden jährlich 9.400 Tonnen Polyethylen benötigt. Zwar lassen sich die Deckel recyceln, der Energieaufwand ist jedoch enorm, angesichts der Tatsache, dass die Deckel nur sehr kurze Zeit in Benutzung sind.

Der dritte Teil der Coffee-to-go-Zeremonie ist der Einsatz des Umrührstabs, der ebenfalls aus Kunststoff hergestellt wird. Das Stäbchen wird bereits nach wenigen Sekunden in denen es zum Einsatz kommt wieder entsorgt, bei der Herstellung verbraucht es jedoch Unmengen an wertvollem Rohöl.

Insgesamt werden durch die Herstellung der Einwegbecher 22.000 Tonnen an Rohöl verbraucht.

Schnell gekauft und schnell entsorgt

Ein weiteres Problem, welches die Einweg-Kaffeebecher mit sich bringen, ist die oftmals unüberlegte oder gänzlich wilde Entsorgung. Ebenso schnell wie der Kaffee für unterwegs gekauft wurde, so zügig und unkompliziert soll der leere Becher auch wieder verschwinden, damit die Hände frei für etwas Anderes sind. Vor allem in Parkanlagen oder an Straßenrändern kann man in vielen deutschen Städten ganze Berge von achtlos weggeworfenen Kaffeebechern entdecken. Auch die Mülleimer auf den Straßen quellen häufig über, denn die kleinen Becher brauchen durch ihren Hohlkörper im Inneren viel Platz. Der Gedanke an Mülltrennung und daran, dass zumindest der Kunststoffdeckel eigentlich in die gelbe Tonne gehört, bleibt dabei leider oft gänzlich auf der Strecke.  

Kaffeeverzicht für unterwegs-die einzige Alternative?

Nach all den ernüchternden Fakten könnte dem Ein- oder Anderen so langsam die Lust auf Kaffee zum Mitnehmen vergehen oder zumindest einen bitteren Beigeschmack bekommen. Jedoch bleibt die Frage: Ist es nötig, ganz auf unseren Koffeinkick-to-go zu verzichten oder gibt es Alternativen, die den Konsum umweltfreundlicher und unseren ökologischen Fußabdruck damit kleiner machen?

In der Tat werden zur Zeit immer neue Ideen und Verkaufskonzepte entwickelt, um uns auch weiterhin die Freude am Kaffeegenuss für unterwegs zu ermöglichen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. 

Hier bekommt ihr ein paar Anregungen, die das gewohnte Coffee-to-go-Konzept etwas revolutionieren und das Denken in eine neue Richtung lenken sollen.

  • Gute Einwegbecher

Der Markt, der Einwegbecher aus 100% biologisch abbaubaren Materialien ist zwar überschaubar, aber es gibt sie, die Becher, die gänzlich aus natürlichen Materialien bestehen. Hierfür ist Zuckerrohr ein gutes Beispiel. Die sogenannte Bagasse ist ein Abfallprodukt der Zuckerherstellung und kann als robustes und geschmacksneutrales Material für Einwegbecher verwendet werden.

Ein anderes Beispiel liefert ein südafrikanisches Start-Up-Unternehmen, das die zunächst witzig erscheinende Idee entwickelt hat, den Coffee-to-go in einer essbaren Waffel anzubieten. Durch die Schokoladenglasur erhält der Kaffee einen leckeren Beigeschmack und der anfallende Müll ist, soweit alles aufgegessen wird, gleich Null.

  • Leih-Becher

Das Unternehmen Recup ist eines der ersten, das ein Pfandsystem für die Kaffeebecher für unterwegs einführte. Mittlerweile gibt es zahlreiche weitere solcher Anbieter auf dem Markt. Die Idee ist simpel und der Nutzen für die Umwelt nicht zu verachten. Beim Kauf eines Kaffees zum Mitnehmen zahlt ihr einen Euro zusätzlich als Pfand und bekommt dafür einen Mehrwegbecher, den ihr mitnehmen und nach dem Genuss des Kaffees einfach in einem der teilnehmenden Cafes zurückgeben könnt. Den Pfand erhaltet ihr nach Abgabe des Bechers natürlich zurück. Im Laden werden die Becher gereinigt und an den nächsten Kunden ausgeliehen. Jeder Laden, der Coffee-to-go anbietet kann in das Konzept von Recup o.ä. Anbietern einsteigen. Die Becher sind aus langlebigem, robustem und geschmacksneutralem Kunststoff, der sich, wenn das Mehrweg-Dasein des Bechers dann doch eines Tages abgelaufen ist, gut recyceln lässt.

Um die Becher attraktiver zu machen, wurden individuelle Designs für viele Städte in Deutschland entwickelt. 

Ein ähnliches Projekt hat die Stadt Freiburg bereits im November 2016 mit dem FreiburgCup gestartet. Der ausleihbare Mehrwegbecher soll die Straßen Freiburgs von den Einwegbecher-Fluten säubern und das Bewusstsein der Freiburger stärken, ihre Stadt ansehnlich und sauber zu gestalten. Viele weitere deutsche Städte sind dem positiven Beispiel bereits gefolgt und haben ähnliche Projekte gestartet.

  • Den eigenen Becher mitbringen

Die Idee sich morgens einfach die Lieblingstasse zu schnappen und diese dann im Cafe unterwegs auffüllen zu lassen ist gar nicht so abwegig. Der Vorteil ist zum Einen die Nachhaltigkeit, dadurch dass ihr Einwegmaterialien vermeidet und zum Anderen schmeckt der Kaffee aus der eigenen Tasse auch noch besser als aus einem Pappbecher. Neuerdings gibt es sogar eine Reihe von Mehrweg-Deckeln im Angebot verschiedenster Hersteller. Diese Deckel passen auf alle gängigen Tassen-Modelle, verschließen die Tasse zuverlässig und verhindern ein zu schnelles Abkühlen des Heißgetränks.

  • Zurück zur Ruhe und Gemütlichkeit

Auch wenn dieser Ansatz wohl das größte Umdenken voraussetzt, solltet ihr vielleicht wenigstens einmal kurz darüber nachdenken. Unsere Gesellschaft wird immer schnelllebiger und Zeit wird für viele ein immer knapperes Gut. Vor allem wenn ihr berufstätig seid, habt ihr vielleicht oftmals das Gefühl kaum genug Zeit zu haben, über Konsumverhalten nachzudenken. Aber gerade im stressigen Alltag wäre es doch wichtig einmal voll und ganz zur Ruhe zu kommen. Das Kaffee-Trinken könnte wieder als Ritual der Entspannung gesehen werden, anstatt als schneller Wachmacher für unterwegs. Auf diese Weise könnte viel Einweg-Müll gespart werden, wenn einfach wieder mehr Menschen ihren Kaffee zuhause, im Büro oder im Cafe genießen. Natürlich ist es manchmal zeitlich nicht machbar oder ihr würdet den langen Weg mit dem Auto oder mit dem Bus ohne den geliebten Kaffee nicht wach überstehen. Diese Situationen könnt ihr aber mit einem veränderten Denken hin zu mehr Umweltbewusstsein und einem gut geplanten Start in den Tag meistern, denn es gibt eine weitere praktische, kostengünstige und umweltschonende Alternative…

Die besten umweltfreundlichen Mehrwegbecher

Mehrwegbecher- die einfachste Lösung des Problems: Der Mehrwegbecher hat viele Vorteile und wird mittlerweile in verschiedensten Formen, Farben und Materialien angeboten. Ein großer Vorteil ist, dass ihr euren Becher nicht mit anderen Teilen müsst, was aus hygienischer Hinsicht für viele ein entscheidendes Kriterium sein könnte. Ihr seid selbst für die Reinigung und Pflege des Bechers verantwortlich und bekommt in vielen Cafes sogar einen Rabatt, wenn ihr euch den selbst mitgebrachten Mehrwegbecher befüllen lasst.

Bei der Auswahl des passenden Bechers findet ihr ein breit gefächertes Angebot und habt die Wahl zwischen verschiedenen Materialien. 

Wir zeigen euch welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Materialien haben und stellen euch Modelle vor, die am nachhaltigsten sind.

Kaffebecher to go aus Glas

Mehrwegbecher aus Glas sind meist mit einem Henkel oder einer vor Hitze schützenden Isolierschicht versehen, damit man sie in der Hand halten kann, ohne sich zu verbrennen. Glas ist sehr robust und geschmacksneutral, außerdem lässt es sich leicht, bei Bedarf auch in der Spülmaschine, reinigen. Der Nachteil von Glas ist das relativ schwere Gewicht und die Gefahr des Zerbrechens, sollte der Becher einmal aus größerer Höhe herunterfallen. Hier unsere Empfehlungen:

KeepCup Kaffeebecher mit Korkmantel

KeepCup Kaffeebecher aus Glas

Der wiederverwendbare Kaffebecher von KeepCup ist aus Glas und mit verschiedenfarbigen Deckeln zu haben. Das Design ist ausgefallen und durch die Korkumrandung liegt der Becher angenehm und rutschfest in der Hand und gibt es ab ca. 20 €. Den KeepCup gibt es in diversen Farben und Größen.

SinfinCup Kaffeebecher aus Borosilikatglas

SinFin-Cup-Kaffeebecher-to-Go-aus-Glas

Der SinfinCup besteht aus hochqualitativem, hitzebeständigem und robustem Glas. Er hat einen wiederverschließbaren Deckel und ist spülmaschinenfest. 

Keramik oder Porzellan

Die Eigenschaften von Porzellan und Keramik sind vergleichbar mit denen von Glas. Zwar bietet das Material nur eine geringe Wärmeisolierung, dafür punktet es jedoch mit hoher Langlebigkeit. Die Sorge um möglicherweise enthaltene gesundheitsschädigende Stoffe erübrigt sich beim Klassiker unter den Kaffeebecher-Materialien. Eine Reinigung in der Spülmaschine stellt ebenso wie bei Glasbechern kein Problem dar.

Porzellanbecher mit Deckel und individuellem Design von KAHLA

Kahla-Coffee-Mug-aus-Porzellan

Der cupit To Go Becher von KAHLAverfügt über eine Soft-Grip-Ummantelung, die für besonders guten Halt sorgt. Dieser Kaffeebecher lässt sich individuell gestalten, beispielsweise mit eurem Namen oder einem gewünschten Muster.

Schlichter Kaffeebecher aus Keramik mit Silikondeckel von Rosenstein und Söhne

Rosenstein-Söhne-Keramik-Thermobecher

Schlichte Eleganz trifft höchste Qualität. Die doppelte Keramikwand sorgt dafür, dass der Becher außen nicht zu heiß wird. Der kippsichere Silikondeckel ermöglicht komfortables Trinken, auch im Gehen.

Stylischer Coffee to go Becher aus Porzellan von Villeroy & Boch 

Dieser schöne Coffe To Go Becher aus Porzellan von Villeroy & Boch zeichnet sich durch das zeitlose Design aus. Dank des Deckels mit Silikonring bleibt der Becher dicht und ist somit der perfekte Begleiter für unterwegs. Ein mitgelieferter Sleeve sorgt dafür, dass deine Hände vor der Hitze geschützt sind.

Edelstahl

Mehrwegbecher aus Edelstahl vereinen sogut wie alle positiven Eigenschaften, die man sich für seinen Kaffeebecher nur wünschen kann. Sie sind wärmeisolierend, stabil, geschmacks- und geruchsneutral, lassen sich einfach reinigen und sind zudem noch leicht. Der einzige Nachteil ist der vergleichsweise hohe Energieeinsatz, der für die Produktion benötigt wird. 

Emsa Thermobecher aus Edelstahl

Dieser handliche Edelstahl-Thermobecher von Emsa ist auslaufsicher und lässt sich ganz leicht mit einer Hand öffnen und schließen. Die Reinigung ist kinderleicht, da sich der Deckel in zwei Teile zerlegen lässt.

Thermobecher für Kaffee Edelstahl von Alfi Isomug

Der Alfi Isomug Coffe To Go Becher ist robust und mit einer Hand zu bedienen. Er verfügt über eine 360° Trinköffnung und glänzende Isolierqualitäten. Ihr könnt ein individuelles Design wählen und bekommt eine Garantie von 10 Jahren.

Bambusfasern

Mehrwegbecher aus Bambusfasern werden als besonders umweltschonend durch nachhaltigen Anbau beworben. Jedoch haben zahlreiche Tests bewiesen, dass dem Kunden hier ein Koalabär aufgebunden wird, der in niedlicher Verpackung daher kommt, in Wahrheit aber eine echte Gefahr für die Umwelt und Gesundheit darstellen kann. Bambus ist zwar ein nachwachsender Rohstoff, aber der Bambusanteil in den Bechern ist relativ gering und wird mit Kunststoffen und Harzen gebunden, welche den Kreislauf der Wiederverwertung unterbrechen. Hinzu kommt, dass in vielen Bambusbechern sogenanntes Melaminharz verwendet wird, welches bei einer Erhitzung über 70 Grad Celsius gesundheitsschädliche Stoffe in hohen Mengen an das eingefüllte Getränk abgibt. Auch der extrem weite Transportweg, den der Rohstoff Bambus zurücklegen muss, ist ein klarer Nachteil dieser Produkte.

BambooCup aus Bambusfasern

Dieser Bambusbecher ist einer der wenigen seiner Art, der bei zahlreichen Tests keine gesundheitsschädlichen Auffälligkeiten zeigte. Jedoch solltet ihr zur Sicherheit keine über 70 Grad heißen Getränke einfüllen, sondern den Kaffee vorher etwas abkühlen lassen.

Kunststoff

Kunststoffbecher werden meist aus BPA-freien Kunststoffen wie Polypropylen hergestellt, die bei richtiger Entsorgung zu 100% recyclebar sind. Kunststoff hat den klaren Vorteil leichter und robuster als Glas oder Keramik zu sein. Für manche Menschen ist jedoch schon die Vorstellung, ihren Kaffee aus einem Plastikbecher zu trinken, ein Graus und in manchen Fällen kann das Material tatsächlich den Geschmack des Kaffees leicht beeinflussen. Die Reinigung ist dafür unkompliziert.

Infinite Coffee to go Becher aus Kunststoff

Dieser Kaffebecher von Infinite by GEDA LABELS besteht aus Polypropylen und ist daher leicht und unzerbrechlich. Der auslaufsichere Verschluss und Deckel machen ihn zum praktischen Begleiter.

Reishülsen

Bei dieser Variante des Mehrwegbechers werden kompostierbare Reishülsen mit Reisöl und Lignin, einem Harz-Abfallprodukt der Holzerzeugung, vermischt und zu einem robusten und wiederverwertbarem Material gepresst. Zwar zählen Reisbecher zu den Mehrwegbechern, da sie mehr als einmal benutzt werden können, jedoch kann man keine allzu hohe Langlebigkeit erwarten. Eine Reinigung in der Spülmaschine ist daher auch nicht möglich.

AVOID WASTE Coffee To Go Becher aus Reishülsen

 

Der AVOID WASTE Kaffebecher To Go ist wiederverwendbar, stabil und spülmaschinenfest. Der Reiscup enthält kein BPA oder Melamin. Außerdem werden in der Produktion keine tierischen Bestandteile verwendet.

Baumsaft

Mehrwegbechern aus Baumsaft sind zu 100 % aus natürlichen Rohstoffen hergestellt und demnach vollständig biologisch abbaubar. Hinzu kommt der Vorteil, dass die meisten Unternehmen in Deutschland produzieren und somit weite Transportwege vermieden werden. Baum-Becher sind langlebiger als andere Becher aus Naturmaterialien und vertragen laut Herstellerangaben bis zu 100 Wäschen in der Spülmaschine.

Nowaste Treecup Becher aus Baumsaft

Der NOWASTE-Trinkbecher aus Baumsaft ist für die Gesundheit unbedenklich, ist vollkommen kompostierbar und spülmaschinenfest. So kann er viele Male guten Gewissens wiederverwendet werden und zudem ganz leicht in der Spülmaschine gereinigt werden. 

Kaffeesatz

Das Berliner Start-Up Kaffeeform hat den Weducer Cup entwickelt, der zu einem Großteil aus getrocknetem Kaffeesatz besteht. Dieser wird zusammen mit Stärke, Buchenfasern und Cellulose zu Grannulat verarbeitet, welches anschließend zu Bechern gepresst wird. Die Idee ist innovativ und liegt eigentlich so nahe. Im Vergleich zu vielen Bambusbechern enthält der Weducer kein Melaminharz. Stattdessen wird dieser Kaffeebecher mit Biopolymeren verhärtet und ist sogar spülmaschinenfest.

Weducer Cup aus Kaffeesatz

Das von Kaffeeform entwickelte, innovative Material basiert auf gebrauchtem Kaffeesatz und anderen nachwachsenden Rohstoffen, sodass der Weducer sogar vegan ist. Durch dessen einzigartigen Eigenschaften ist der Becher sehr langlebig und robust, dabei aber besonders leicht.

Ab wann lohnt sich die Anschaffung eines Mehrwegbecher?

Natürlich wächst auch ein Mehrwegbecher nicht einfach am Baum. Er muss produziert werden, wofür wiederum Rohstoffe und Energie benötigt werden. Tatsächlich ist der Energieaufwand bei der Produktion eines langlebigen Mehrwegbechers um ein Vielfaches höher als bei der Produktion eines Einwegbechers. Dennoch gleicht sich die Energiebillanz schnell wieder aus, sobald der Becher mehr als 50 Mal benutzt wurde. Für regelmäßige Coffee-to-go-Käufer lohnt sich die Anschaffung also bereits nach ca. zwei Monaten der Nutzung.

Ist der Mehrwegbecher erst einmal zum treuen Begleiter geworden habt ihr schonmal einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan. Dann müsst ihr nur noch darauf achten, euren Becher mit sparsamem Wasserverbrauch zu spülen. Am besten stellt ihr den Becher abends in die volle Spülmaschine oder spült ihn einmal täglich gründlich aus.

Edelstahl ist Nachhaltigkeits-Sieger

Nach Betrachten der verschiedenen Vorzüge und Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien sind wir zum Schluss gekommen, dass der Mehrwegbecher aus Edelstahl die beste Alternative zum Einwegbecher ist. Er eignet sich am besten für das Transportieren und Warmhalten von Heißgetränken und ist für einen erschwinglichen Preis zu haben. 

Bei richtiger Pflege kann ein Edelstahl-Kaffeebecher schonmal bis zu 10 Jahre seinen guten Dienst an der Umwelt und eurer Gesundheit erweisen.

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